Die Geschichte der Station
Die Geschichte beginnt am 17. Februar 1981, als an der Fernstraße 5 in Lapinlahti ein kleines Blockhaus mit Café eröffnete. Auf dem Hof stand der alte Wasserturm des Bahnhofs von Lapinlahti, ein Wahrzeichen, das vielen Vorbeifahrenden im Gedächtnis blieb. In gut vierzig Jahren ist aus dem kleinen Rastplatz eine der bekanntesten und belebtesten Raststationen Finnlands geworden.
Die Station ist seit 1990 im Besitz der Familie Majala und wird weiterhin als Familienunternehmen geführt. Der von Kundinnen und Kunden gewählte Titel „Finnlands bestes Mittagessen“ hat diese kleine nordsavoische Raststation im ganzen Land bekannt gemacht.
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1884
Woher der Name kommt
Die Station ist nach Matti und Liisa benannt, dem Paar aus Juhani Ahos Roman Die Eisenbahn (1884).
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Aho verlegte die Erzählung in seine Heimatgemeinde Lapinlahti, wo sich das alternde Paar Matti und Liisa auf den Weg macht, um das große Wunder seiner Zeit zu sehen: die Eisenbahn und den Zug. Der Zug selbst erreichte Lapinlahti erst 1901, siebzehn Jahre nach Erscheinen des Romans. Die Bahnlinie verläuft noch heute direkt neben der Station.
Das andere Wahrzeichen war der alte Wasserturm des Bahnhofs von Lapinlahti, der auf dem Hof stand und einst zum Befüllen der Dampflokomotiven diente. Er erscheint noch heute im Logo der Station und wurde später an seinen ursprünglichen Platz am Bahnhof zurückgebracht.
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1981
Die Station entsteht
An der Fernstraße 5 in Lapinlahti eröffnet am 17. Februar 1981 ein kleines Blockhaus mit Café.
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Auf dem Hof stand der alte Wasserturm des Bahnhofs von Lapinlahti, ein Anblick, der vielen Vorbeifahrenden in Erinnerung blieb. In gut vierzig Jahren wuchs der kleine Rastplatz zu einer der bekanntesten und belebtesten Raststationen Finnlands.
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1985
Die erste Station der Familie
Die erste Station der Familie Majala, Hirsi-Kesoil, eröffnet in Kempele.
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Sie war eine der ersten Raststationen Finnlands, die rund um die Uhr geöffnet war. Sie wurde größtenteils von der eigenen Mannschaft in gemeinsamer Anstrengung gebaut, mit wenig Kapital, aber mit sehr viel Beharrlichkeit, und wurde zu einem landesweit bekannten Haltepunkt.
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1990
Die Familie kauft die Station
Die Familie Majala kauft die Station in Lapinlahti und ersetzt das Tellergericht durch ein Buffet.
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Damals gehörte die Station zur Union-Kette und war ursprünglich ein Hotel-Restaurant mit fünf Gästezimmern. Von Anfang an hatten die Majalas eine klare Vorstellung von einer Raststation, und die Gäste fanden den Ort schnell. 1991 fusionierten Union und Finnoil zur Neste-Kette, und daraus wurde die Neste Matin ja Liisan Asema.
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2012
Der große Anbau
Der größte Anbau der Station wird fertig: größere Gasträume, Küche und Hof.
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Die Rezession der 1990er-Jahre setzte dem jungen Unternehmen zu und die Schulden wuchsen schnell, doch Aufgeben war keine Option. Die Beharrlichkeit zahlte sich aus, und das Geschäft begann zu wachsen.
Um die Jahrtausendwende wurden die fünf Gästezimmer aufgegeben und an das Blockhaus ein Raum für einen Marimekko-Laden angebaut. Der bisher größte Anbau wurde 2012 fertiggestellt: Die Gasträume wuchsen, die Küche wurde vergrößert und der Hof für Lkw und Ladepunkte für Elektroautos neu geordnet. Heute umfassen die Räumlichkeiten rund 890 Quadratmeter.
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2019
Von der Fernstraße 5 zur Fernstraße 4
Das Unternehmen wächst nach Pihtipudas, als das Reisezentrum Niemenharju zur Familie kommt.
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In gewisser Weise schloss sich damit ein Kreis, denn die erste Station der Familie Majala hatte ebenfalls an der Fernstraße 4 gelegen. Heute betreut die Familie Reisende an den beiden verkehrsreichsten Nord-Süd-Fernstraßen Finnlands.
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2024–2025
Finnlands bestes Mittagessen
Die Matin ja Liisan Asema gewinnt den Wettbewerb „Finnlands bestes Mittagessen“ von Edenred zweimal.
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Der Sieg gelang in zwei aufeinanderfolgenden Jahren, als erstem Restaurant in der Geschichte des Wettbewerbs. Entschieden haben ihn die Gäste: Insgesamt wurden mehr als 100 000 Stimmen abgegeben. Das macht die Auszeichnung besonders, denn sie beruht nicht auf einer Bewertung, sondern darauf, dass Menschen den Ort gut genug fanden, um sich die Mühe des Abstimmens zu machen. Viele von ihnen fahren die Fernstraße 5 seit Jahrzehnten und haben hunderte Male bei uns gehalten. Eine echte Anerkennung für langjährige, mit Herz gemachte Arbeit.
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Heute
Unsere Werte
Familienunternehmertum, das Zuhören und Menschlichkeit bestimmen weiterhin alles, was wir tun.
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Der Service wird mit Herz und einer fröhlichen nordsavoischen Haltung gemacht, und selbst der geschäftigste Tag ist kein Grund, jemanden zu übersehen. Das Essen entsteht in unserer eigenen Küche so, wie man es zu Hause kochen würde, und Stammgäste bekommen Jahr für Jahr die gewohnte Qualität. Wir bieten sichere, langfristige Arbeitsplätze und richten uns nach den Lebenssituationen unserer Leute, denn guter Service entsteht dort, wo sich Mitarbeitende wohlfühlen. Viele sind schon zwei oder drei Jahrzehnte bei uns, und mehrere Nationalitäten gehören zu unserem Team.








